Tasche aus Kunstleder

Für die Fertigung brauchen Sie 70 cm Kunstleder - Skai, aus dem Sie die vordere und hintere Seite, die Taschen und die Träger der Tasche schneiden werden.

Beim zuschneiden seien Sie genau, damit beim Nähen alle Nähte passen werden. Legen Sie das Kunstleder auf eine Unterlage und formen mit der Kreide und einem rechtwinkligen Dreieck zwei Stücke.
Der obere Teil, wo die Öffnung sein wird, sollte 70 cm breit und 54 cm hoch sein. Wenn Sie das Rechteck ausgeschnitten haben, Schneiden Sie an den unteren Ecken zwei Quadrate von 16 x 16 cm wie im Bild. Somit bekommen Sie eine T-Form. Schneiden Sie zwei solche Schnittmuster.
Schneiden Sie noch ein Rechteck für die Tasche mit den Dimensionen 17 x 24 cm aus. Legen Sie ihn auf die Mitte des Musters und nähen Sie ihn auf den Stoff an.
Legen Sie die beiden Vorderseiten zusammen, die eine zur anderen, und nähen Sie alles mit der Nähmaschine an drei Stellen zusammen, und zwar auf beiden Seiten 38 cm und unten 38 cm.

Wenn die Tasche angenäht und alle Seiten zusammengenäht sind lesen Sie vorsichtig die Anleitung und folgen Sie dem Bild.
Auf dem unteren Teil haben Sie zwei Löcher, die für ein besseres Verständnis die Ränder mit farbigen Punkten markiert haben, und zwar passen die grünen Ränder zusammen. Zuerst nähen wir die beiden grünen Ecken zusammen. Greifen Sie Die Inneren Ränder, die Rosa gefärbt sind, und ziehen Sie sie auseinander. Klammern Sie alles mit Stecknadeln zusammen, damit sich die teile beim Nähen nicht bewegen. Es wird also vom rosa Punkt über den grünen bis zum nächsten rosa Punkt genäht.

Wenn alles zusammengenäht ist, wenden Sie die Tasche um auf die rechte Seite.
Schneiden Sie zwei lange Bänder, ungefähr 55 cm lang und 1-2 cm breit. Bei einem stärkerem Skai können Sie die Bänder direkt zurechtschneiden, bei einem dünneren und elastischerem brauchen Sie aber zweifache Bänder, damit die Halter verstärkt sind.
Bei der Auswahl des Skais empfehlen wir einen das kompakter ist und sich auch fürs Tapezieren und ähnliches eignet.
Wir wünschen Ihnen ein angenehmes Schaffen.
Quelle: http://chezpiu.canalblog.com/archives/2014/09/12/30543795.html