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Leinenhose nähen: kurze oder lange Variante – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nähe dir bequeme und luftige Leinenhosen mit elastischem Bund. Du kannst eine kurze oder lange Variante wählen und die Länge ganz einfach an deinen Stil anpassen.

Leicht, bequem und luftig – Leinenhosen sind die perfekte Wahl für warme Sommertage. Du kannst dir eine kurze oder lange Variante nähen, und die weiten Hosenbeine sorgen für einen entspannten und eleganten Look. Ein elastischer Bund mit zusätzlichem Band sorgt außerdem für einen bequemen Sitz.

 

Wir haben sie aus 100 % Leinen genäht – dank Atmungsaktivität, natürlicher Optik und schönem Fall ist es eine hervorragende Wahl für Sommerkleidung.

 

Für die Herstellung kannst du neben Leinen auch Baumwoll-Popeline, Viskosegewebe, Musselin oder andere leichte Stoffe verwenden, die schön fallen.

 

Wenn du ein komplettes Sommer-Set nähen möchtest: Die Anleitung für ein Leinentop ohne Schnittmuster findest du HIER.

 

DAS BRAUCHST DU:

*Passe den Materialverbrauch an deine Maße an.


DEN KOSTENLOSEN SCHNITT FÜR DIE HOSE FINDEST DU HIER. Aus dem Schnittmuster schneiden wir alle Schnittteile außer dem Futter zu. Das Schnittmuster haben wir ursprünglich für die Boho-Shorts aus Richelieu. verwendet.

 

Wenn du lange Hosen nähst, passe die Länge der Hosenbeine nach Wunsch an und verlängere die Hosenbeinlinie vom Schnittmuster für die kurzen Hosen gerade nach unten.

 

HERSTELLUNGSANLEITUNG:

Auf den Vorderteil der Hosenbeine legen wir den Taschenbeutel rechts auf rechts und nähen ihn mit einem Geradstich 1 cm von der Kante entfernt an. Anschließend bügeln wir die Naht auseinander.

 

 

Auf den angenähten Taschenbeutel legen wir das zweite Taschenteil und fixieren es mit Stecknadeln. Den Taschenbeutel nähen wir mit einem Geradstich zusammen und versäubern die Kante zusätzlich. Das Versäubern kannst du mit Overlock- oder Zickzackstich machen.

 

 

Anschließend klappen wir den Taschenbeutel zur Innenseite der Hosenbeine und bügeln ihn. Die Kante der Taschenöffnung steppen wir ab, damit sich der Taschenbeutel später nicht nach außen dreht. Den gleichen Schritt wiederholen wir auch auf der anderen Seite.

 

 

Wir legen die Vorderteile rechts auf rechts und nähen die Mittelnaht. Danach versäubern wir die Kante.

 

 

Das Gleiche wiederholen wir auch beim Rückteil.

 

 

Vorder- und Rückteil klappen wir auf und legen sie rechts auf rechts. Kanten ausrichten, die Seitennähte nähen und versäubern. Danach nähen wir die Schrittnaht und versäubern sie ebenfalls.

 

 

Den Bund legen wir rechts auf rechts und schließen die kurzen Kanten. Dann falten wir ihn der Länge nach zur Hälfte und bügeln ihn. Den Bund an die obere Hosenkante stecken und annähen. Eine kleine Öffnung zum Einziehen des Elastikbands lassen wir offen.

 

 

Mit Hilfe einer Sicherheitsschnalle ziehen wir das Elastikband durch die Öffnung ein. Sobald es einmal komplett durch den Bund geführt ist, verbinden wir die Enden. Danach schließen wir die Öffnung und versäubern die Bundkante.

 

 

Am Bund markieren wir mit Schneiderkreide zwei Linien: ca. 1 cm von der oberen und 1 cm von der unteren Kante entfernt. Entlang dieser Linien nähen wir und erstellen so einen Tunnel für das Band.

Wir nähen entlang der markierten Linien und dehnen dabei das Elastikband leicht. So kräuselt sich der Stoff gleichmäßig auf dem Elastikband, und zwischen den Nähten entsteht der Tunnel zum Einziehen des Bands.

 

 

Aus einem Stoffrest schneiden wir ein ca. 4 cm breites und 140 cm langes Band zu oder nutzen die gesamte Stoffbreite.

Die langen Kanten des Bands schlagen wir zur Mitte ein, dann falten wir das Band noch einmal der Länge nach zur Hälfte und bügeln es gut. Wir nähen knappkantig entlang der Kante, die Enden versäubern wir.

Vorne am Bund markieren wir mit Schneiderkreide, wo die Öffnungen zum Einziehen des Bands sitzen sollen, und schneiden mit der Schere vorsichtig zwei kleine Schlitze ein.

Mit Hilfe einer Sicherheitsschnalle ziehen wir das Band in den vorbereiteten Tunnel ein und führen es einmal rund um den gesamten Bund.

 

 

Zum Schluss fertigen wir noch den Saum der Hosenbeine. In unserem Fall haben wir die untere Kante zuerst versäubert, dann 8 cm nach innen gebügelt und knappkantig abgesteppt.

Bei weiten Hosenbeinen empfehlen wir einen etwas breiteren Saum, da die Hosenbeine durch das zusätzliche Gewicht schöner fallen und die Form besser halten. Ein breiterer Saum verleiht ihnen außerdem einen eleganteren Look.

 

 

TA-DA! Die leichte Leinenhose ist fertig. 😍

 

Du kannst eine kurze oder lange Variante wählen – in Kombination mit einem Leinentop bekommst du das perfekte Sommer-Set. ☀️

 

Die Anleitung für ein Leinentop ohne Schnittmuster findest du HIER.

 

 

 

 

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Leinen, 26622-820, Gelb
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